Schule
VS Klosterneuburg Albrechtstraße
Klasse
4A
Klassenlehrerin
Julia Baumgartner
Adresse
3400 Klosterneuburg
Albrechtstraße 59
  • Ü in Finnland Bild
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Ü in Finnland

Eines Tages lebte ein kleiner Drache namens Ü in Österreich. Doch als er wieder eines Morgens in die Schule kam, wurde es ihm langweilig, also beschloss er eine Reise zu machen. Aber Ü wusste nicht wohin. Am Ende des Schultages setzte sich der kleine Drache aufs Dach der Schule und dachte nach: „Wohin soll ich nur fliegen?“Als er am nächsten Morgen in der Schule war, entdeckte er ein Lexikon in dem viel Neues über verschiedene Länder stand. Er las in dem Buch eine halbe Stunde bis er in den Turnsaal musste, um eine Vorstellung zu geben.Die nächsten zwei Stunden hatte er nichts zu tun, also las er weiter. Fast wäre er nach Amerika geflogen, doch dann fand er die Seite von Finnland.In den nächsten Tagen packte er alles zusammen und endlich ging die Reise los. In der Schule hinterließ er einen Zettel auf dem in Üs kritzeliger Schrift stand: „Fliege nach Finnland. Komme bald wieder. Ü.“Als die Frau Direktorin das sah, murmelte sie: „Dieser blöde Ü. Immer muss er etwas unternehmen.“ Als sie das sagte, war Ü schon weit weg.Als er endlich nach 2 Tagen Flugzeit in Helsinki ankam, war er froh. Gott sei Dank konnte Ü finnisch und so fragte er einen Fischer: „Wo geht es hier nach Pakila?“ Im Stadtgebiet von Pakila wohnen nämlich die Großeltern von seinem Freund namens Felix aus der Schule. Als er dort endlich ankam, entdeckte er sofort das Haus.Er klopfte an und Felix Opa öffnete die Tür. Höflich fragte Ü: „Sind Sie der Opa von Felix Thurner?“ Verwundert schaute der Opa ihn an und antwortete: „Ja, der bin ich!“ „Cool, ich bin nämlich ein Freund von Felix“, erwiderte Ü.Nach diesem Satz verstanden sich der Opa und seine Frau und Ü prima. Am Abend gingen die drei in die Sauna um zu schwitzen, denn das war eine finnische Tradition.Am nächsten Morgen fuhren sie in die Sommerhütte vom Opa. Es lag ein bisschen nördlicher am See. Dort blieben die drei fünf Tage.Sie verbrachten schöne Tage und gingen sooft es ging mit dem Motorboot auf den See, um zu fischen.Jeden zweiten Tag gingen sie in die Sauna, um zu schwitzen. Als die fünf Tage vorbei waren, erlebte Ü eine Überraschung. Auf einmal lagen zwei Buben neben ihm im Bett. Den einen erkannte er: es war Felix, aber den zweiten kannte er nicht. Der zweite wachte auf und schaute Ü tief in die Augen. „Wer bist denn du?“, fragte der Bub verschlafen. „Ich bin Ü“, sagte der Drache. Da wachte auch Felix auf und schaute ihm ebenfalls tief in die Augen. Er war so überrascht, dass ihm nur ein „Ü“ über die Lippen kam. Die Eltern der beiden waren natürlich auch da. So wurden auch der Cousin, der übrigens Miika hieß und Ü gute Freunde.Ü fragte Felix: „Wieso bist du denn hier?“ Solltest du nicht in die Schule gehen?“ „Aber nein!“, antwortete Felix, „Wir haben gerade Osterferien und wir haben uns gedacht, dass wir hierher zu Opa und Oma kommen.“Nun wurden sie auch zum Frühstück gerufen. Am Tisch warteten schon zwei Kinder. Der eine war ebenfalls Üs Freund Oskar. Oskar war Felix kleiner Bruder und ging in dieselbe Schule wie Felix und Ü. Das andere Kind war ein Mädchen, die Cousine von Felix und Oskar und hieß Anni. Auch Anni und Ü verstanden sich super. Aber auch der Hund von Felix und Oskar, also Lori, war da.So verbrachte Ü mit den anderen sechs Kindern prima Tage. Sie gingen fischen, badeten, spielten mit Lori, lagen faul in der Sonne herum oder gingen in die Sauna. Die Fische, die sie gefangen haben, wurden gegessen und am letzten Tag fingen sie Krebse ein und hielten ein Festessen mit Fisch, Krebsen und Toast.