Schule
VS Klosterneuburg Albrechtstraße
Klasse
3B
Klassenlehrerin
Marlene Galler
Adresse
3400 Klosterneuburg
Albrechtstraße 59
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Ü in Brasilien

Eines Tages wollte Ü nach Brasilien fliegen, um seinen Drachenfreund Ö zu besuchen. Gemeinsam wollten sie in Ös Heimatstadt Rio de Janeiro im WM-Stadion Fußball spielen. Also packte er seine sieben Sachen zusammen und begab sich auf die Reise.
Er musste über den weiten Ozean, hohe Berge und zahlreiche Länder fliegen, bis er schließlich in Brasilien am Zuckerhut landete. Nach dem langen Flug war Ü so erschöpft, dass er gleich einmal vom Zuckerhut probieren wollte, von dem er schon so viel gehört hatte. Dieser schmeckte jedoch leider überhaupt nicht süß. Nach der Enttäuschung machte er sich auf den Weg nach Rio. Dort erwartete ihn schon voller Vorfreude sein Freund. Ö begrüßte ihn aufgeregt: „ Hallo Sportsfreund! Endlich bist du da. Komm, wir machen uns gleich auf den Weg ins Stadion!“ Als Sie ankamen, war Ü begeistert. Er hatte noch nie in einem so riesigen Stadion Fußball gespielt. Endlich war er mit dem Schießen an der Reihe. Der Drache holte so viel Schwung, wie er nur konnte und fetzte den Ball in den Himmel. Das Geschoss traf geradewegs den Kopf der Christusstatue. Dieser fiel zu Boden und zersprang in tausende Teile. Die beiden Drachen erschraken fürchterlich. Ü stotterte: „Oh nein! Was sollen wir jetzt nur machen?“ Nach ein paar Minuten hatte Ö eine Idee. Sofort machten sie sich auf den Weg in den Dschungel. Dort formten die beiden Freunde aus Lehm einen neuen Kopf. Als die Drachen fertig waren, war es bereits dunkel und sie machten sich mit dem neuen Kopf auf den Weg zurück nach Rio. Mit vereinten Kräften fixierten sie den neuen Kopf auf der Statue. Ü sagte hoffnungsvoll:“ Das wird keiner bemerken!“
Am nächsten Tag staunten die Leute nicht schlecht. Auf der Statue war nämlich von nun an ein Drachenkopf zu sehen. Niemand wusste, wie das geschehen war. Seither erzählten sich die Bewohner verschiedene Möglichkeiten, warum die Christusstatue einen Drachenkopf besaß. Aber nur die beiden Drachenfreunde kannten die wahre Geschichte.