Schule
Vol.ksschule Weinzierl am Walde
Klasse
4
Klassenlehrerin
Sabrina Weber
Adresse
3611 St.Johann
St.Johann 2
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Eine lustige Nacht

Ü wollte letzten Winter Urlaub machen. Auf einer Landkarte entdeckte er das winzige Örtchen St. Johann auf einem kleinen Berg im Waldviertel. Er wollte seine freien Tage dort verbringen, da er seine Ruhe genießen und sich von seinen Erlebnissen erholen wollte. Er hoffte Glück zu haben und das erste Mal einen richtigen Schnee zu sehen.
Ü flog nach Weihnachten zu dem kleinen Berg, auf dem St. Johann liegt. Er suchte sich dort eine Unterkunft um zu übernachten. Leider war das zuerst etwas schwierig, da dieser Ort nur 4 Häuser hat. Als er es sich auf dem Friedhof gemütlich machte, schlief er sofort ein, da er von seinem Flug sehr erschöpft war. Mitten in der Nacht wachte er plötzlich auf, da es zu schneien begonnen hat. Also brauchte er einen neuen Schlafplatz. Da sah er den Kirchturm und flog zur Kirchentür. Zum Glück stand diese offen und er konnte in den Turm hoch, um sich seinen neuen Schlafplatz zu schaffen. Plötzlich läutet die Kirchturmuhr Mitternacht und am Friedhof stieg leichter Nebel auf. Aus den Gräbern kamen Skelette. Ü erschrak als er die Skelette sah und versteckte sich unter einem alten Tisch im Kirchturm. Die Skelette entdeckten das Licht und wunderten sich darüber. Sie machten sich auf den Weg in den Kirchturm um nach zu sehen, was für ein Licht dort leuchtete. Als sie den Drachen unter der Bank entdeckten fragten sie ihn: „Nanu, was machst du denn dort unter der Bank? Du hast doch keine Angst vor uns?“
„Doch üch habe Angst vor euch, ühr seht so gruselüg aus.“ Die Skelette antworteten: „Wir wollen nichts Böses von dir, wir würden nur gerne mit dir spielen.“ Ü fragte: „Was wollt ühr den mütten ün der Nacht spüelen?“ Darauf schlug ein Skelett vor: „Wir könnten Bob fahren gehen, es hat ja geschneit!“ Ü fand den Vorschlag toll, weil er noch nie Bob fahren war. Ü und die Skelette holten mehrere Bobs aus dem Schuppen und gingen damit zum Hang. Sie fuhren die ganze Nacht immer wieder den Hügel hinunter und hatten dabei einen riesen Spaß. Als die Morgendämmerung begann gingen sie zurück zum Kirchturm und zu den Gräbern um sich schlafen zu legen. Am nächsten Tag wachte Ü erst zu Mittag auf und blickte sich sofort nach den Skeletten um. Er konnte sie nirgends finden und deshalb dachte Ü, dass sie nur nachts aus ihren Gräbern kommen um zu spielen. Leider musste Ü an diesem Tag schon wieder nach Hause fliegen, also packte er seine Sachen und machte sich auf den Heimweg. Als er zu Hause angekommen war, musste er an die lustige Nacht mit den Skeletten denken und beschloss nächsten Winter wieder zu kommen.