Schule
VS Tullnerbach
Klasse
3b
Klassenlehrerin
Susanne Leitl
Adresse
3013 Tullnerbach
Norbertinumstr. 9
  • Ü und das Geheimnis der Pukionosa oder „Der Omaaufwand“ Bild
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Ü und das Geheimnis der Pukionosa oder „Der Omaaufwand“

Geschichte Teil B:

Die Stimme aus der Finsternis fragte: „Wos mochst´n do?“ Vor lauter Angst stotterte Ü: „Ü ü ü ch s s soll die Pukionosa holen! Kannst du mir helfen? Wer bist du eigentlich?“
Die Schlange stellte sich vor und kam Ü immer näher. Sie zischte: „Kumm mit, i hüf da!“ Ü folgte der Schlange. Nach einigen Minuten zischte sie: „Es san nua no a poar Meta!“
Auf einmal sah Ü eine wunderschöne Blume und rannte mit dem guten Gewissen, die Pukionosa gefunden zu haben, zu ihr hin und wollte sie pflücken. Aber so fest er auch zog, sie ließ sich nicht von der Erde trennen. Inzwischen versuchte die Schlange vergeblich die Felsspalte zu schließen und drückte und drückte. Sie wollte ja auf keinen Fall zulassen, dass Ü die Wunderpflanze in die Hände bekam.
Irgendwann löste sich dann endlich das Gewächs. In diesem Moment bewegte sich auch der Stein und der Schlange wurde der Schwanz eingeklemmt. Ü seufzte erleichtert auf, als er bemerkte, dass die Schlange ihn nicht mehr verfolgen konnte. Also beäugte er die Pukionosa in Ruhe genauer. Ihm fiel plötzlich auf, dass die Pukionosa innen hohl war. Sofort wusste er, dass das keine echte Blume war, sondern eine Falle. Zuerst war Ü schrecklich wütend, aber dann sah er zur Schlange und hatte Mitleid. Er meinte: „Wenn ich dich befreie, gibst du mir dafür die echte Pukionosa?“
Die Schlange antwortete voll Verzweiflung: „Vo mia aus kriagst des Bleamal, wennst mi befreist!“ Ü reagierte mit etwas Misstrauen und erwiderte: „Mach ich gerne, wenn du mir dabei aber auch etwas vorliest.“ Die Schlange war sofort einverstanden, weil sie so schnell als möglich befreit werden wollte. Da die Schlange nichts zu lesen hatte, griff er in seinen Rucksack und zog sein Lieblingsbuch heraus. Ü wurde ganz kribbelig vor Freude und konnte den Stein mühelos beiseiteschieben.
Als die Schlange frei war, bedankte sie sich erstmal bei Ü und schlug vor Freundschaft zu schließen. Ü nahm das freundliche Angebot an. Dann führte ihn die Schlange in einen anderen Raum, den sie über einen langen, schmalen Gang erreichten. Für Ü wirkte der Raum wie das reinste Paradies. Er war strahlend hell und voller kleiner und großer Blumen. Doch mittendrin ragte eine riesige, außergewöhnliche Blume hervor, die Ü schon einmal gesehen hatte. Er wusste sofort, dass dies die gesuchte Blume war. Die Schlange zischte: „Deaf i da di Pukionosa vuastön?“

Es folgt Geschichte Teil C unter Klasse IBF-Gruppe