Schule
VS Tullnerbach
Klasse
3a
Klassenlehrerin
Susanne Leitl
Adresse
3013 Tullnerbach
Norbertinumstr. 9
  • Ü und das Geheimnis der Pukionosa oder „Der Omaaufwand“ Bild
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Ü und das Geheimnis der Pukionosa oder „Der Omaaufwand“

Vorwort ...

... zur Geschichte aus der Volksschule Tullnerbach

Im Rahmen des Interessens- und Begabungsförderungskurses „Kreatives Schreiben und Illustration“ ist das Buch

„Ü und das Geheimnis der Pukionosa oder ´Der Omaaufwand´“

entstanden.

Das Kursangebot im Ausmaß von 10 Unterrichtseinheiten richtete sich an kreative Köpfe, die entweder Freude am Geschichtenschreiben haben oder sich für das Illustrieren von Texten interessieren.

So fanden sich 8 Schülerinnen und Schüler an 5 Freitagen am Nachmittag zu je einer Doppelstunde ein und kreierten gemeinsam dieses Abenteuer des Geschichtendrachen Ü. Die IBF-Gruppe wurde von VOL Susanne Leitl betreut.

Die Kinder sind stolz auf ihr Ergebnis und die Freude ist groß!


Geschichte Teil A:

Eines schönen Tages schaute Ü in seinen Briefkasten und fand einen Brief seiner Großmutter. Er las sich den Brief genau durch und zuckte zurück. Da stand:
Lieber Ü,
ich hab leider eine schlimme Krankheit bekommen und brauche dringend aus dem Wald die Pflanze Pukionosa. Du findest sie um Mitternacht im sumpfigen Moor. Dort steigt die Höhle auf, wo sich die Heilpflanze befindet.
Liebe Grüße, deine Großmutti
P.S.: Nimm dich in Acht!

Ü lief sofort zurück zu seiner Freundin Ida und zeigte ihr den Brief. Nachdem auch sie sich den Brief durchgelesen hatte, merkte sie, was mit Ü los war. Ida packte Ü sofort einen Rucksack zusammen. Er kontrollierte, ob sie sein Lieblingsbuch eingepackt hatte. Zufrieden fand er alles, was er brauchte und machte sich auf den Weg. Zum Wald war es nicht weit. Dort angekommen, verhängte er sich in einem Spinnennetz und machte Bekanntschaft mit der dazugehörenden Spinne. Diese meinte: „ Der ist mir zu groß!“ Ü befreite sich schnell aus dem Spinnennetz und packte sein Lieblingsbuch aus. Er überredete die Spinne, ihm daraus vorzulesen. Während sie ihm vorlas, schlief er erschöpft ein….
Als er wieder aufwachte, war die Spinne verschwunden. Er begann die Suche nach dem sumpfigen Moor und schoss voller Energie durch den Wald. Ü entdeckte ein Vogelnest und steuerte darauf zu. Aber sein Schwung war zu groß um zu bremsen und er krachte mitten ins Vogelnest. Durch den Lärm angelockt, kam die Vogelmutter zum Nest zurück und platzte fast vor Wut. „Was hast du bloß mit meinem Vogelnachwuchs angestellt, du buntes Ungeheuer!!!“ schrie die Vogelmutter. Ü bekam es mit der Angst zu tun. Er flog schreiend davon, doch die Vogelmutter nahm sofort die Verfolgung auf. Eine wilde Jagd durch die Wipfel der Bäume begann. Die hereinbrechende Dämmerung war Ü`s Rettung. Die Vogelmutter ließ von ihm ab, weil sie ihn nicht mehr gut genug sehen konnte. Ü ging fast die Luft aus. Erschöpft sank er auf einem Stein, der aus dem Boden ragte, nieder. Er schlief ein und als er wieder aufwachte, war es bereits Mitternacht. Das kleine bunte Ungeheuer bemerkte plötzlich, dass es jetzt höher war als vorher. Ü lugte über den Rand des Steins und erblickte den Eingang der gesuchten Höhle. Er rieb sich den Schlaf aus den Augen und dachte nach. Plötzlich dämmerte ihm, dass das der Eingang der Höhle sein könnte. Vor lauter Freude hüpfte Ü aufgeregt herum und stolperte dabei hinunter. Ü schmerzte sein Hinterteil, aber trotzdem marschierte er mutig in die Höhle hinein. Es war stockdunkel. Ü musste immer wieder Feuer speien, um etwas sehen zu können. Als er gerade wieder Feuer spie, bemerkte er, dass ihn zwei rote Augen anstarrten.

Es folgt Geschichte Teil B unter "Klasse 3b"