Schule
Volksschule Mariahof
Klasse
3.Klasse
Klassenlehrerin
Doris Esser
Adresse
8812 Mariahof
Hoferdorf 116
  • „Der Geschichtendrache Ü und seine Abenteuer“ Bild
  • „Der Geschichtendrache Ü und seine Abenteuer“ Bild
  • „Der Geschichtendrache Ü und seine Abenteuer“ Bild

„Der Geschichtendrache Ü und seine Abenteuer“

„Mit Hilfe der Kinder habe ich fliegen gelernt“, dachte sich Ü. Noch nie in seinem Leben war er so glücklich.
Er wollte auf der Stelle die ganze Welt erkunden. Ohne lange zu überlegen, flog er los. Unter ihm lagen Berge, Wiesen und Wälder. Plötzlich entdeckte er eine große blauschimmernde Fläche. Gleichzeitig hörte er viele Kinderstimmen. Die Kinder hatten anscheinend großen Spaß. Ü flog näher an sie heran. „Hoffentlich fürchten sich die Kinder nicht vor mir“, schoss es Ü durch den Kopf. Doch es war schon zu spät. Die Kinder umringten ihn und begrüßten ihn sogar mit seinem Namen. Wie sich herausstellte, kannten Ü alle. Sie hatten ihm durch das Lesen vieler Geschichten letztendlich geholfen fliegen zu lernen. Sofort luden sie ihn ein mit ihnen über eine riesengroße Wasserrutsche zu rutschen. Nach einer Weile verabschiedete sich Ü. Er hatte ja noch soooo viel zu entdecken.
Wiederum genoss er das Fliegen. Aber nach kurzer Zeit fiel ihm bereits wieder etwas Interessantes auf. Unter ihm sah er ein großes Fußballstadion mit vielen Menschen. „Ob die mich wohl auch kennen“, überlegte Ü. Bevor er noch dazu kam sich weitere Gedanken zu machen, ertönte großer Jubel. Nicht das soeben gefallene Tor war der Grund dafür, sondern er, Ü! Auch die Erwachsenen wussten sofort wer Ü war. Schließlich hatten viele von ihnen mit ihren Kindern und Enkeln Geschichten für ihn gelesen. Plötzlich wurde Ü sehr müde. Schließlich war es ja sein erster Flugtag.
Ü schlief ein und hatte einen seltsamen Traum.
Ein gelber Schwamm namens Spongebob und seine Schnecke Gary, Thaddäus, der Tintenfisch, Sandy, Krabs , die alle auf dem Meeresgrund leben , luden Ü ein, mit ihnen einen Tag in der Unterwasserstadt Bikini Bottom zu verbringen. Ü aß Burger und machte mit Spongebob große Seifenblasen.
„Sind das womöglich Geschichten, die alle Kinder kennen“, überlegte er. „ Egal, ich fliege einfach weiter“, beschloss Ü.
Ü konnte vom Fliegen nicht genug bekommen. Er sah Italien unter sich mit unzähligen Menschen, die am Strand lagen. Ein köstlicher Duft stieg ihm in die Nase. „Ob das wohl Pizza ist, die alle Kinder so lieben?“, dachte er. Kurz überlegte er, ob er landen und probieren sollte. Aber er flog weiter. Im nächsten Land sah er eine große Stadt mit einem riesigen Turm. Auf der Spitze des Eiffelturmes machte er eine kurze Rast. Aber wie gesagt: Ü hatte sooo vieeel zu entdecken. In Ägypten bestaunte er die Pyramiden und den Nil, in Afrika die dort beheimateten Tiere. Woher er das alles kannte und wusste? Natürlich aus den vielen Geschichten und Büchern, die die Kinder gelesen hatten.
Einmal wurde Ü sehr müde. Er überquerte nämlich ein großes Meer. Aber es zahlte sich aus. In Amerika konnte er viele große Städte, wie z.B. New York, Los Angeles mit Hollywood und viele mehr bewundern. Unterwegs traf er sogar jemanden aus seiner Familie: den Rechendrachen Ö und den Schreibdrachen Ä. Sie hatten sich viel zu erzählen.
Ü war jetzt wirklich schon sehr erschöpft. Vor ihm lag ein riesenhoher Berg. Ü landete auf dem Gipfel. „Was will ich mehr, ich bin auf dem Mount Everest, dem höchsten Berg der Welt. Ich kann nicht nur weit, sondern auch hoch fliegen! Dank der Kinder!“, stellte er zufrieden fest. Ü blickte hinauf in den Himmel. Da hatte er plötzlich eine Idee! Er wollte noch mehr entdecken und erleben und setzte seine Reise ins Weltall fort.

VS Mariahof, 3. Klasse